Support
Hier finden Sie Fragen und Antworten sowie eine Vielzahl von Support-Programmen, Treibern und Firmware zu unseren Produkten.
Allgemein
Das MFR-Modul ist ein erweiterter Interface-Baustein. Die Serie "X_P01_" verfügt über 8 Eingänge und 8 Ausgänge. Jedem der 8 Ausgänge kann eine Funktion zugewiesen werden.
Lediglich in der typischen Anwendung. Der Interface-Baustein muss nicht besonders konfiguriert werden, eine externe Datenquelle kommuniziert über die Schnittstelle mit dem Baustein und empfängt die digitalen Eingänge E0..7 bzw. setzt die digitalen Ausgänge A0..7. Das MFR-Modul kann neben der Interface-Grundfunktion auf jedem Ausgangskanal besondere Funktionen ausführen. Dazu ist allerdings eine entsprechende Konfiguration erforderlich.
Diese Fehlermeldung kann bei der Installation der Konfigurations-Software auf einem älteren (W98-)System angezeigt werden. Es fehlt dann die GDIPlus.dll von Microsoft, ab XP wird sie standardmäßig installiert.
Die fehlende Datei kann entweder von Microsoft geladen und installiert, oder aus unserem Download-Verzeichnis geladen werden. Sofern nur die DLL geladen wird, also nicht die Installations-Variante von MS, reicht es, sie in das gewählte Installations-Verzeichnis zu kopieren, sie muss nicht in das Windows-Verzeichnis!
RTU steht für Remote Terminal Unit und meint im Wesentlichen eine Datensammelstelle, die, in der Regel ohne zusätzliche Kontrolleinheiten, mit einer gleichartigen Einheit kommuniziert und dort die gesammelten Informationen in geeigneter Form ausgibt. Soll heißen: Daten vom Ort A werden am Ort B ausgegeben, je nach Art der Einheit auch umgekehrt.
Unsere Module verfügen über digitale Ein- und Ausgänge, somit können sowohl Daten von A nach B als auch Von B nach A übertragen werden.
Jein ... die Module dieser Bauform sind so, wie sie sind. Sie werden standardmäßig in offener Bauform zur Hutschienenmontage vorgehalten und sind somit kurzfristig lieferbar. Wir sind jedoch jederzeit bereit, diese bestehende Bauform, nach Kundenangaben, in Übergehäuse einzubauen, eine Stromversorgung hinzuzufügen und entsprechende Wunschverdrahtungen vorzunehmen.
Natürlich sind wir weiterhin gerne bereit, die bestehende Schaltung in eine gewünschte Form zu bringen. Das setzt allerdings eine gewisse Abnahmemenge oder aber anteilige Entwicklungskosten voraus.
Standardmäßig enthalten die Module Standard-Bauteile, die in der Regel vom jeweiligen Hersteller im Bereich 0..70°C spezifiziert wurden. Da die Eigenerwärmung der Module relativ gering ist, können sie ohne besondere Maßnahmen im Bereich von 10..60°C eingesetzt werden. Sind tiefere oder höhere Temperaturen zu erwarten, z.B. im Freien, so sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
Ja, im Rahmen verfügbarer Bauteile sind Temperaturbereiche von -40.. +125°C als Sonderausführung möglich. Allerdings können sich dadurch Preis und Lieferzeit erheblich ändern.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es:
- Externer Dialog mit der Datenquelle über die Schnittstelle
- Direkter Durchgriff des Eingangs auf den Ausgang
- Einschaltverzögerung
- Ausschaltverzögerung
- Taktgeber Puls/Pause
- Taktgeber Puls/Periode
- Einschalt-Wischimpuls
- Ausschalt-Wischimpuls
- Fern-Eingang (RTU)
Dazu gibt es, vorerst nur für Windows, ein Konfigurationsprogramm, das aus unserem Downloadbereich geladen werden kann. Nach erfolgter Installation ist es weitgehend selbsterklärend, zur Not gibt es auch noch eine Hilfe. Das Programm ist nur zum Einstellen erforderlich, für den Betrieb des Moduls wird es nicht benötigt!
MFR Module
- RS232 zu Digital I/O
- USB zu Digital I/O
- Ethernet zu Digital I/O
Die digitalen Eingänge sind für 24VDC (Industriestandard) ausgelegt. Die Eingangskanäle sind durch Optokoppler untereinander galvanisch getrennt.
Je nach Ausführung als Relais-Kontakt oder als Halbleiter-Schalter (24VDC, plusschaltend).
Nein, dazu wurde es nicht konzipiert. Es ist bewusst eine einfache Ein- Ausgabeeinheit für einfache Anwendungen, die es ermöglicht, aus dem PC, oder ähnlichen Geräten, auf Industrie-Prozes-Umgebungen zuzugreifen.
Für eine Reihe von erforderlichen Applikationen ist dazu die Verfügbarkeit von 8 Eingängen und 8 Ausgängen völlig ausreichend. Bei komplexeren Anwendungen sind SPS oder Module des Wettbewerbs möglicherweise besser geeignet.
Protokolle haben oft etwas "kompliziertes" und unterliegen den unterschiedlichsten Philosophien. Die Interface-Module sind für einfache Aufgaben angedacht, somit ist das Kommunikationsprotokoll auf ein unumgängliches Minimum reduziert.
Eine drei-Zeichen-Sequenz, bestehend aus ASCII-Zeichen, sollte eigentlich jeder aus jeder Anwendung, die auf die entsprechenden Schnittstellen zugreifen kann, hinkriegen.
Jein, Protokolle bedingen immer ein "Overhead", sowohl im Speicherbedarf als auch in der Laufzeit. Insofern ist die Implementierungsmöglichkeit im Einzelfall zu überprüfen. Beim standardmäßig eingesetzten PIC16F877A sind die verfügbaren Resourcen allerdings begrenzt.
In Form von kundenspezifischen Lösungen kann aber fast alles realisiert werden.
MFR Module - RS232 Schnittstelle
Nein, für die Anwendung ist kein Treiber erforderlich. Jede Anwendung, die eine serielle RS232-Schnittstelle bedienen kann, ist in der Lage, mit dem Baustein zu kommunizieren. Zum Einlesen der Eingänge und Setzen der Ausgänge werden einfachste ASCII-Befehle verwendet.
- Baudrate: 9600
- Datenbits: 8
- Stopbits: 1
- Parity: None
Nach allgemeinen Empfehlungen sollte die maximale Leitungslänge bei 9600Bd zwischen 15m und 150m liegen. Die wirklichen Werte sind stark abhängig von der Kabelbeschaffenheit, den Umgebungsbedingungen und der erforderlichen Datensicherheit. In einer rauhen Industrie-Umgebung also eher kürzer als in einem "sauberen" häuslichen Umfeld. Mit einem guten Kabel sind durchaus Entfernungen von mehreren hundert Metern überbrückbar. wird gar eine transparente indirekte übertragungstrecke (WLAN, LAN, Infrarot, Modem) gewählt, spielt die Leitungslänge keine Rolle, hier ist dann die entsprechende Signallaufzeit zu berücksichtigen.
Ganz einfach, zwei Interface-Module über ein gekreuztes Kabel (2-3,3-2,5-5) miteinander verbinden, einschalten, fertig. Eingänge A landen dann auf Ausgängen B und umgekehrt. Ist die direkte Verkabelung nicht möglich, tut es auch eine Modem-Strecke.
MFR Module - USB Schnittstelle
Ja, für die Installation des virtuellen Com-Ports. Die Module arbeiten mit einem FTDI-Chip und verwenden eine reservierte PID, daher ist die automatische Hardware-Erkennung nur mit den, von uns bereitgestellten, ü Treibern möglich.
Auf der mitgelieferten CD oder in unserem Downloadbereich.